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Matthias Altenburg
Matthias Altenburg
Christian Gude
Michael Kumpfmüller
Anne Chaplet
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Klaus-Dieter Schwarzbach, ehemaliger Anti-Startbahn-Aktivist und jetzt Frankfurter Stadtverordneter und OB-Aspirant, wird vermisst. Simon Schweitzer, ein damaliger Mitkämpfer Schwarzbachs, soll für die Detektei seines Schwagers einige Erkundigungen einholen. Als Rentier und Sachsenhäuser Kneipengänger fällt ihm das nicht schwer („Immer horche, immer gugge“). Dann wird Schwarzbach ermordet aufgefunden, und zwar mit der Waffe, mit der vor über 20 Jahren zwei Polizisten an der Startbahn West erschossen wurden. Ins Visier der Polizei gerät auch der Pfarrer Guntram Hollerbusch, dessen damalige Freundin Karin nun Schwarzbachs Ehefrau ist. Der Verdacht verflüchtigt sich. Plötzlich taucht der damalige Vierte im Bunde der Sachsenhäuser Anti-Startbahn-Gegner, Daniel Fürchtegott Meister wieder auf – völlig mittellos aus Italien.
Um es gleich zu sagen: Die Krimiqualitäten halten sich in engen Grenzen. Simon Schweitzer denkt mehr nach, als dass er auf schlüssige Lösungen kommt. Am Ende bleibt eine halbe Aufklärung. Größeren Raum nehmen Simons geselliges Freizeitleben und seine – kitschig anmutende – Liebe zur Künstlerin Maria ein. Dazu trägt bei, dass die Beschreibungen und Dialoge sprachlich etwa am Ende des Grundschulalters anzusiedeln sind. (Ich habe nicht gezählt, wie oft im Buch ein Erwachsener „Die sind aber schön!“ sagt.) Wenn’s so in Sachsenhausen zugeht, bleib ich lieber hibbdebach.
| Verlag: Röschen, Frankfurt Jahr: 2003 Seiten: 172 Rezension von HK am 25.06.2010 | ![]() |
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