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Henning
Brekenkamp

Henning Brekenkamp: Die Jagd auf Hitlers Schädel

Berlin im Mai 1945 – die Rote Armee erobert die Stadt, Hitler hat Selbstmord begangen. Der SS-Soldat Friedrich Diehl erhält den Auftrag, die Überreste (Hitlers Schädel) aus der Stadt und nach Süddeutschland zu bringen. Dort soll sich in einer Alpenfestung das Nazi-Regime neu formieren. Friedrich überlebt diese Mission nicht, doch er hinterlässt in einem Brief für seine Freundin Charlotte einen Hinweis, wo er den Schädel versteckt hat.

Frankfurt im Jahr 2010 – Markus Weidental hat gerade sein Studium beendet. Nach ausschweifendem Studentenleben – finanziert von seinen Eltern – will er nun beruflich auf eigenen Füßen stehen. Er beginnt ein Praktikum beim Öffentlich-Rechtlichen-Fernsehen (ÖRF) auf dem Frankfurter Lohrberg (das ist natürlich eine literarische Erfindung). Im historischen Archiv entdeckt er eher zufällig das Tagebuch Friedrich Diehls und einen Brief Charlottes mit eindeutigen Hinweisen, wo Hitlers Schädel zu finden ist. Doch er ist nicht der Einzige, der sich dafür interessiert. Die Jagd auf Hitlers Schädel beginnt…

Beide Handlungsstränge erzeugen zunächst einen stimmungsmäßigen Kontrast. Damals Krieg und die spannungsgeladene und gefährliche Flucht aus Berlin; heute Frieden und die abgeklärte Aufarbeitung der Nazi-Zeit durch arrivierte Redakteure. Doch dann holt die Vergangenheit mit Hitlers Schädel und der geheimen SS-Nachfolgeorganisation die Akteure auf dramatische Weise wieder ein.

Nicht nur nebenbei gibt der Autor auch einen tiefen Einblick in die Geisteswelt alter und neuer Nazis – Fanatismus und Verblendung pur! Ein richtig guter Thriller und gleichzeitig die Mahnung des „nie wieder!“

Land: Deutschland
Genre: Thriller
Verlag: Gmeiner, Meßkirsch
Jahr: 2015
Seiten: 440
Rezension von HK am 03.07.2015
Thriller
(440 Seiten)
Deutschland