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572 Bücher - und was mir dazu eingefallen ist....

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Chris
Böhm

Chris Böhm: Der Harlekin

Der siebenjährige Felix, Sohn von Inka und Andreas Wolf, wird vom Spielplatz im Frankfurter Nobelviertel Am Lerchesberg entführt. Ein mysteriöser Anruf von Arno Wolf, Andreas‘ Sohn aus dessen erster Ehe, deutet an, dass er darin verwickelt wird. Aber auch Arnos Großvater, der schwerreiche Immobilienmakler Heinrich van Stetten, scheint eine zwielichtige Rolle zu spielen. Die Ermittlungen von Hauptkommissar Ulrich Becker führen in die Abgründe einer verschachtelten Familiengeschichte – Patchwork hoch drei.

Auf so einen Plot muss man erstmal kommen. Ohne das vorangestellte Personenverzeichnis wäre der Überblick sehr schnell dahin. So gibt’s einen Krimi, der in der Mitte des Buches fast zu durchsichtig scheint. Erst der nächste Mord führt zu den wahren Motiven (und erklärt auch den tieferen Sinn des Titels). Die Charaktere sind gut ausgeleuchtet, besonders Inkas Verzweiflung als Mutter, wobei Beckers Eheproblem (der Kommissar ist nie da) eher klischeehaft rüberkommt. Insgesamt eine spannende Geschichte.

 

Land: Deutschland
Genre: Krimi
Verlag: Uniscripta, Eppstein
Jahr: 2017
Seiten: 267
Rezension von HK am 25.02.2018
Krimi
(267 Seiten)
Deutschland