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Robert
Maier

Robert Maier: Virus Cop

Der Physik-Student Benjamin wird nachts am Frankfurter Nidda-Uferweg erschlagen. Dessen Freundin gibt an, dass er hohe Schulden hatte, und so ermittelt die Kripo im zwielichtigen Inkasso-Milieu – allerdings erfolglos. Olaf, pensionierter IT-Experte und Vater des bisher erfolglosen Jung-Kommissars Tobias, will seinem Sohn helfen. Mittels eines selbstprogrammierten Programms (Virus-Cop) zieht er sich heimlich Nachrichten vom Handy seines Sohnes und nutzt die Informationen für eigene Ermittlungen. Als angeblicher Onkel Benjamins erforscht er dessen Umfeld, besonders an der Uni Frankfurt, und stößt dabei auf seltsame Verhältnisse zwischen Studenten und Professoren und skrupellose Konkurrenz unter Wissenschaftlern. Nach Sex and Crime und Situationskomik im Äppelwoi-Milieu wird es am Ende richtig gefährlich, bevor der Fall gelöst wird.

Ein Krimi der netten Sorte. Gerne liest den flotten Schreibstil über alte Männerfreunde mit Witz, die beim Äpppelwoi Mörder jagen. Hie und da scheinen die Verdachtsmomente etwas weit hergeholt. In Kern aber ein interessanter Plot zu kriminellen Machenschaften in der Wissenschaft. Ebenso interessant fand ich das Element mit dem Virus-Cop, und zwar besonders, dass der sein Eigenleben entwickelt und Olaf zeitweise die Kontrolle darüber verliert. Zeitweise dachte ich, dass sei der eigentliche Plot, doch die Sache verläuft eher im Sand. Wäre sicher spannend gewesen, diesen Aspekt auszubauen. Aber insgesamt spannend waren die knapp 200 Seiten.

Land: Deutschland
Genre: Krimi
Verlag: mainbook, Frankfurt
Jahr: 2019
Seiten: 196
Rezension von HK am 16.02.2019
Krimi
(196 Seiten)
Deutschland