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Rolf
Silber

Rolf Silber: Beutemacher

Mike ist Fahrer bei einem Frankfurter Catering-Service und findet in seinem Transporter plötzlich Nika, die auf der Flucht vor ihrem ominösen Verfolger auf der Fressgass heimlich reingesprungen ist. Nika braucht einen Unterschlupf, und so nimmt Mike sie mit eine seine Wohnung. Ein heruntergekommener Bau im Frankfurter Bahnhofsviertel, der eine bunte Schar ziemlich schräger Nachbarn beherbergt. Bob, ein Freund von Mike, zeigt Nika seine professionelle Computeranlage, und die nutzt die Gelegenheit ein Erpresserfax zu verschicken. Dies gilt Bernd Sterzenbach, dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Landtag – 100.000 Euro sind der Preis, damit ein kompromittierendes Video nicht veröffentlicht wird. Doch Nika handelt nicht (nur) auf eigene Rechnung – dahinter steckt noch der unbekannte und brandgefährliche Verfolger – und hinter ihm noch mächtige Hintermänner. So entwickelt sich ein munteres – und zum Teil verwirrendes – Katz- und Mausspiel, eine versehentliche Leiche ist zu entsorgen und die Polizei in die Irre zu führen, bis das skurrile Völkchen um Mike heil aus der Sache rauskommt.

Ein lustiger (in Anklängen auch Polit-)Krimi der anderen Sorte ohne den genialen Kommissar, der alle Fäden entwirrt (im Gegenteil), sondern eher eine Krimi-Klamotte, die von slapstick-artigen Szenen und lockerem Sprachwitz lebt. Nachdem ich die Verwirrung über die Figuren und ihre Zusammenhänge im ersten Drittel überwunden hatte, hat’s richtig Spaß gemacht.

Land: Deutschland
Genre: Krimi
Verlag: Größenwahn, Frankfurt
Jahr: 2019
Seiten: 300
Rezension von HK am 05.05.2019
Krimi
(300 Seiten)
Deutschland