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Astrid
Keim

Astrid Keim: Ewige Stille

Vor einigen Wochen wurde schon eine Leiche im Frankfurter Bahnhofsviertel gefunden, ohne dass bisher klar ist, um wen es sich handelt. Nun findet sich in einem Container ein toter junger Mann, der bald als Fabian Vollmer, Sohn aus gutem Hause, identifiziert wird. Haben beide Morde etwas miteinander zu tun, was waren die Motive, wär die oder der Täter? Die Kommissare Thomas und Iris tappen im Dunklen, während Thomas‘ Lebensgefährtin, die Anwältin Laura gemeinsam mit ihrer Freundin Renate Hobby-Recherchen anstellt und – schwupps – die richtigen Spuren findet. Auch was die Rolle des geheimnisvollen Kunsthändlers Simon Gordon, der zurückgezogen im Haus neben dem Container wohnt, betrifft. Und der Bogen wird weit gespannt zwischen einem Luxushotel im Taunus, in welchem eine exquisite Weinverkostung (mit Laura und Thomas unter den Gästen) stattfindet und eine sehr teure Weinflasche zerbrochen ist, einerseits und einem alten Kloster in den Tiefen Russlands.

Das ist noch nicht alles. Bis zum einigermaßen spannenden Schluss und der Auflösung wird der Leser detailliert und seitenweise mit kosmetischen Bemühungen älterer Frauen, Beschreibungen von 6-Gänge-Menues und alten Weinen sowie mit Reflexionen über den Unterschied von Gourmet- und normaler Küche und darüber, dass die Stadtmenschen den Bezug zur Natur verloren haben, befasst. Das Ergötzen Lauras über gehobenen Geschmack und ihr Räsonieren über den Wertewandel, Qualitätsverlust in der Schulbildung usw. klingt eher wie dummes und arrogantes Geplapper. Alles gerade mal so eingestreut – wie auch die Verstimmung zwischen Iris und ihrer Lebensgefährtin. Hätte man 100 Seiten gestrichen, wäre es ein kompakter Krimi ohne Ärgernis geworden.

Land: Deutschland
Genre: Krimi
Verlag: Größenwahn, Frankfurt
Jahr: 2019
Seiten: 210
Rezension von HK am 31.08.2019
Krimi
(210 Seiten)
Deutschland