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Stephan
Reinbacher

Stephan Reinbacher: Rheingau-Höllen

Elisa, Phantombildzeichnerin beim LKA, bekommt Besuch von ihrer lange nicht gesehenen Studienfreundin Eveline. Die bittet sie, ein Phantombild von einem Handyfoto zu zeichnen – angeblich als Spaßaktion für eine Hochzeit. Doch kurze Zeit später ist dieses Bild als Fahndungsaufruf nach einem Vergewaltiger auf Facebook zu sehen und dann wird der Abgebildete, in Wirklichkeit Prof. Michael Schwan, in der privaten Hochschule Oestrich-Winkel erstochen aufgefunden. Elisa ist hochgradig verdächtig, entzieht sich der Verhaftung und versucht, mit Hilfe ihres Freundes Silviu (Kameramann bei Privat-TV) die verschwundene Eveline zu finden und die Sache aufzuklären. Gleichzeitig befragen sie Angehörige des Ermordeten und stoßen dabei auf einen Geheimbund von angesehenen Persönlichkeiten, die sich der „Korrektur“ als zu mild empfundener Gerichtsurteile gegen Straftäter verschworen haben. Sehr schnell wird Elisa jetzt nicht nur von der Polizei gesucht, sondern gerät auch ins Visier dieses gefährlichen Bundes.

„Atemlos durch den Rheingau“ hätte man diesen Krimi auch nennen können. Oestrich-Winkel, Eltville, Geisenheim, Hattenheim, Erbach, Kiedrich (waren sie auch in Rüdesheim?) – kaum ein Ort des Rheingaus wird bei dieser Schnitzeljagd ausgelassen. Wenn man auch einige Redundanzen hätte weglassen können (wie oft springt Elisa aus einem Fenster, um Verfolgern zu entgehen?), wird die Spannung bis zum dramatischen Finale hochgehalten. Nebenbei werden wunderbare Landschaftsbilder des Rheingaus gezeichnet und sympathische Bewohner/innen dieser schönen Gegend präsentiert. Garniert mit der Liebesgeschichte zwischen Elisa und Silviu sowie deren beider Sorge um Elisas Mutter, die sich vor Alzheimer fürchtet, ist es rundum ein schöner Krimi.

Land: Deutschland
Genre: Krimi
Verlag: emons, Köln
Jahr: 2019
Seiten: 256
Rezension von HK am 22.01.2020
Krimi
(256 Seiten)
Deutschland